Podcast-Rakete

Die Podcast-Rakete ist gestartet

Hallo und einen schönen Sonntag wünschen wir dir. Wir hoffen, du hast das Wochenende bisher genossen. Wir sind gerade fleißig und erstellen den ersten Podcast für dich. Der Podcast hat das Thema „Tag der Arbeit“ oder „Der Erste Mai“. Der Erste Mai war zwar schon, aber die Dinge, die wir zum Maifeiertag recherchiert haben, dürften dich bestimmt interessieren. Außerdem sind wir stolz, dass unsere Ideen endlich Früchte tragen. Die Podcast-Rakete ist gestartet. Hier erhaltet ihr einen Blick hinter die Kulissen von DEUTSCH.FM.

Vor dem Vergnügen kommt ja bekanntlich die Arbeit. Deshalb lernen wir durch die Praxis, wie man am besten einen Podcast produziert. Also, wie machen wir diesen Podcast eigentlich?

Zuerst einmal haben wir uns ein interessantes Thema überlegt. Für den ersten Podcast wollten wir ein sowohl aktuelles als auch neutrales Thema präsentieren. Im Moment geht es ja eher darum, das mediale Neuland zu erkunden, als großen Ruhm zu ernten. Zu dem Thema haben wir uns Fragen ausgedacht, die uns persönlich interessieren. Diese Fragen haben wir beantwortet und in Dialogform aufgeschrieben. Das Kollegengespräch dürfte sich als beliebteste und abwechslungsreichste Form Darstellungsform im Radio und auch in Podcasts etabliert haben. Die Antworten auf die Fragen dürfen dabei nicht zu lang werden, sonst ähnelt der Podcast hinterher eher einer Vorlesung, als einem interessanten Hörspiel.

Nachdem wir also über einige Wochen an unseren Artikeln und der passenden Darstellungsform gefeilt hatten, kam vor einiger Zeit der nächste Schritt: Das Sprechen. Für euch Zuhörer klingt das vielleicht komisch, aber es ist gar nicht so einfach, gut zu sprechen. Im Alltag achtet man eher selten auf seine Sprechweise, aber wenn man plant, eine Radiosendung oder einen Podcast zu moderieren, werden einem Details bewusst, über die man vorher nie nachgedacht hatte.

Nach den Sprechübungen und einem kleinen Moderationstraining kam die nächste Herausforderung: Die Aufnahme. Technisch ist es heutzutage wohl kein Problem mehr, einen Dialog irgendwie aufzunehmen. Wenn einem die Qualität eines irgendwie aufgenommenen Interviews aber nicht ausreicht, wird es schon schwieriger. Laptop oder Smartphone / Handy liefern zufriedenstellende Ergebnisse für den Amateurbereich. Schließlich haben wir uns ein Aufnahmegerät zugelegt, mit dem wir sowohl unsere Podcasts, als auch Interviews unterwegs aufnehmen können. Gute ans Mischpult angeschlossene Kondensatormikrofone würden vielleicht bessere Ergebnisse liefern, doch so weit ist das Projekt ja noch nicht fortgeschritten.

Das beste Aufnahmeequipment bringt jedoch nichts, wenn das Umfeld nicht ruhig ist. Ab und zu vorbeifahrende Autos, Flugzeuge, spielende Kinder oder laut telefonierende Passanten auf der Straße, ein Fahrstuhl, ein fliegendes Insekt, ein niesender Postbote, getunte Roller in gefühlt zehn Kilometern Entfernung – all das reduziert jede noch so gute Aufnahme zu Amateurgefummel. In Dortmund ist meines Wissens ein Radiosender aus der Innenstadt in einen ruhigeren Vorort gezogen, da eine vollständige Isolierung vor Straßen- und Glockengeräuschen wohl im Verhältnis zu aufwendig gewesen wäre.

Jetzt endlich haben wir jedenfalls die anfänglichen Hürden hinter uns gelassen und sind mitten in der Aufnahme. Wir hoffen, dass euch das erste Ergebnis gefällt. Also, viel Spaß mit unserem ersten Podcast!

Comments

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.