Freizeit Deutsch lernen

Freizeit | Deutsch-Lernen-Podcast 029

In dieser Folge sprechen Abri und Robert über das Thema Freizeit. Du bekommst die folgenden Lernunterlagen:

  1. Podcast
  2. Fragen
  3. Wörter im Kontext
  4. Übungen
  5. Transkript
  6. Vokabelliste

Viel Spaß und Erfolg beim Deutsch lernen.

Deutsch-Podcast

Fragen

Wörter im Kontext

Den Kopf frei kriegen

Für mich ist es keine Freizeit. Aber ich kenne tatsächlich Leute, die sagen, dass sie sich beim Putzen sehr gut entspannen können und den Kopf frei kriegen. 

Vorlieben haben

Also man kann zum Beispiel spazieren gehen. Hast Du bestimmte Tipps oder bestimmte Vorlieben, die du in deiner Freizeit machst?

Ich mag es gerne, neue Städte zu erkunden, oder einfach mal am Main, am Wasser, spazieren zu gehen.

Geregelte Arbeitszeiten haben 

Ich gehe schwimmen und das sind vor allem Sachen, die ich auch alleine machen kann oder mit Freunden, weil ich nicht so ganz geregelte Arbeitszeiten habe. Und manchmal muss ich lange arbeiten. Und deswegen habe ich nicht so richtig Zeit für einen Termin abends, dass ich zum Beispiel Teamsport mache und zum Fußball gehe oder zum Tennis

Der Städtetrip 

Ich mache natürlich auch gerne Städtetrips. Also ich fahre gerne in andere Städte oder in andere Regionen und schaue die mir an, das finde ich eigentlich auch ganz schön.

Sich anfühlen 

Wir haben mal darüber gesprochen, wie sich die Zeit anfühlt und je mehr Erlebnisse man hat, je mehr man sieht, je mehr man erfährt, desto länger kommt einem die Zeit am Ende hinterher dann auch tatsächlich vor, weil man quasi die Zeit mit der Summe der Erlebnisse in Verbindung bringt.

Hauptsache

Hauptsache, die Kinder sind abends müde und schlafen schnell ein. 

Frei haben 

Also für mich ist es ein Unterschied, ob ich abends nach Hause komme und noch ein bisschen Zeit habe oder ob ich einen ganzen Tag frei habe, zum Beispiel am Wochenende oder ob ich im Urlaub bin.

Zur Verfügung haben

Und wenn man jetzt zum Beispiel eine Stunde oder zwei Stunden abends zur Verfügung hat, macht man natürlich was ganz anderes, als wenn man jetzt theoretisch ein ganzes Wochenende zur Verfügung hat oder Urlaub hat.

weggehen 

Also ich glaube, die meisten gehen so am Wochenende, Freitag, Samstag, Sonntag auch weg, also abends wahrscheinlich Freitag, Samstag und Sonntag den ganzen Tag.

abhängen von

Das hängt natürlich immer davon ab, wann man Feierabend hat. Ob man noch Lust hat, ob man Energie hat.

geschafft sein

Und manchmal ist man so geschafft vom Tag und müde und hat eigentlich gar keine Lust, noch groß zu kochen.

mal so mal so 

Bei mir ist es mal so, mal so. Ich habe manchmal wirklich Spaß am Kochen und suche mir ein schönes Rezept raus, dass ich dann koche. Auch nicht unbedingt alleine, sondern mit anderen Leuten zusammen. Das macht großen Spaß. Und manchmal ist man so geschafft vom Tag und müde und hat eigentlich gar keine Lust, noch groß zu kochen. Aber muss dann natürlich etwas kochen, damit man etwas essen kann.

Das Geld wert sein 

Würdest du sagen es war das Geld wert? Also würdest du es weiterempfehlen? Oder würdest du sagen: „Nein, das lohnt sich eigentlich nicht.“

In die Zeit versetzt werden 

Das klingt gut. Das Schöne dabei ist, dass man in diese Zeit versetzt wird. Also man geht dann entlang und stellt sich vor, wie es wohl vor vielen hundert Jahren war und wie die Menschen zu dieser Zeit dort gelebt haben.

Übungen

Transkript

Herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer neuen Folge des Deutsch-Training-Podcasts. Unser heutiges Thema ist Freizeit.

Hallo Abri! 

Hallo Robert!

Freizeit ist ja ein wichtiges Thema, das viele Leute interessiert. Aber was bedeutet eigentlich Freizeit?

Wenn man Freizeit hat, dann hat man Zeit, in der man etwas unternehmen kann und man muss nicht arbeiten. Man muss auch nichts erledigen, sondern hat Zeit für Hobbys, für einen Spaziergang oder auch andere Dinge, die wir heute hoffentlich besprechen.

Genau, es ist die freie Zeit, die Zeit, die man frei zur Verfügung hat. Zeit, die ich mir frei einteilen kann. Also zum Beispiel Arbeitszeit ist keine Freizeit. In der Arbeitszeit muss ich bestimmte Aufgaben erledigen und in der Freizeit kann ich eigentlich machen, was ich möchte. Was oft diskutiert wird, ist, ob so verschiedene Verpflichtungen im Haushalt auch zur Freizeit gehören. Also viele Leute sagen: „Freizeit ist die Zeit, in der man nicht arbeiten muss“. Aber wenn ich von der Arbeit komme und noch spülen muss und waschen muss, dann kann ich ja eigentlich über diese Zeit nicht frei verfügen. Ist das für dich auch Freizeit? 

Für mich ist es keine Freizeit. Aber ich kenne tatsächlich Leute, die sagen, dass sie sich beim Putzen sehr gut entspannen können und den Kopf frei kriegen. Das es wie ein Hobby ist. Und dann würde es ja zu Freizeit zählen, oder? 

Ja und ich kenne Leute, die sich beim Bügeln sehr gut entspannen können.

War das eine Anspielung

Ja, vielleicht. 

Genau. Und das mache ich am liebsten nachts. Ja. 

Das ist eigentlich die Schlafenszeit. Also du, du machst im Prinzip drei verschiedene Zeiten in einer Zeit. Arbeitszeit, Freizeit und Schlafenszeit verbringst du mit Bügeln.

Ja, das muss manchmal sein und ich finde es entspannend, wenn ich das zu einer bestimmten Zeit mache, wo draußen nichts mehr passiert und vielleicht läuft ein guter Film dabei oder irgendetwas im Fernsehen und dann klappt das ganz gut. 

Ja. So, du hast ja gerade schon ein paar Sachen angesprochen, die man in der Freizeit machen kann. Also man kann zum Beispiel spazieren gehen. Hast Du bestimmte Tipps oder bestimmte Vorlieben, die du in deiner Freizeit machst?

Ich mag es gerne, neue Städte zu erkunden, oder auch mal am Main, am Wasser, spazieren zu gehen. Manchmal, wenn ich mich entspannen möchte und einfach nur meinen Kopf dabei freikriegen möchte, gehe ich auch gerne in den Wald. Ich lasse alles auf mich wirken – die Natur, die Bäume, die frische Luft und das genieße ich dann dabei.

Schön. Das hört sich, hört sich entspannend an. 

Was machst du denn gerne in deiner Freizeit?

Also in meiner Freizeit treibe ich viel Sport. Also ich mache Fitness, ich fahre Fahrrad, ich gehe gerne wandern, ich gehe schwimmen und das sind vor allem Sachen, die ich auch alleine machen kann oder mit Freunden, weil ich nicht so ganz geregelte Arbeitszeiten habe. Und manchmal muss ich lange arbeiten und deswegen habe ich nicht so richtig Zeit für einen Termin abends, dass ich zum Beispiel Teamsport mache und zum Fußball gehe oder zum Tennis. Das ist manchmal so ein bisschen schwierig. Deswegen sind für mich so Individualsportarten eigentlich ganz gut, die man aber auch mit Freunden machen kann. Und wenn ich etwas mehr Zeit habe, dann mache ich auch gerne einen Ausflug, also eine größere Fahrradtour. Oder ich gehe vielleicht mal in eine Ausstellung, wenn ich in einer anderen Stadt bin und was du gesagt hast. Ich mache natürlich auch gerne Städtetrips. Also ich fahre gerne in andere Städte oder in andere Regionen und schaue die mir an, das finde ich eigentlich auch ganz schön. Und ich habe festgestellt, vielleicht geht dir das auch so, dass, wenn man zum Beispiel zwei, drei Tage in einer anderen Stadt ist und man kommt nach Hause zurück, dann hat man das Gefühl, man war viel länger weg. Man hat das Gefühl, dass man eine Woche weg war, weil man so viel Neues gesehen hat.

Ich weiß nicht, ob du dich noch daran erinnerst. Wir haben mal darüber gesprochen, wie sich die Zeit anfühlt und je mehr Erlebnisse man hat, je mehr man sieht, je mehr man erfährt, desto länger kommt einem die Zeit am Ende hinterher dann auch tatsächlich vor, weil man quasi die Zeit mit der Summe der Erlebnisse in Verbindung bringt.

Richtig. Ja, das stimmt. Das hatten wir in in einer Folge. Wie hieß die Folge noch? 

Ich komm nicht drauf, aber ich erinnere mich an das Gespräch. Wir verlinken die Folge, Wenn ihr Lust habt, liebe Hörerinnen und Hörer, könnt ihr euch die Folge noch einmal anhören.

Du hast jetzt auch etwas Wichtiges angesprochen. Du hast gesagt, dass du aufgrund deine Arbeitszeiten manchmal eingeschränkt bist und oft auch alleine etwas machst. Jetzt kann man ja alleine, als Paar, als Familie etwas unternehmen oder auch zu Hause draußen, vielleicht auch zu verschiedenen Jahreszeiten. Wahrscheinlich würde man im Winter im Vergleich zum Sommer auch unterschiedliche Freizeitaktivitäten machen. 

Ja.

Willst du mal ein paar aufzählen, die man meinetwegen im Winter machen kann?

Also bei mir persönlich ist es so, dass ich bestimmte Freizeitaktivitäten immer mache, unabhängig von der Jahreszeit. Also zum Sport gehen, mache ich eigentlich immer. Was ich im Winter nicht mache, ist Fahrradfahren. 

Ja. 

Wandern mache ich auch, ja, das funktioniert. Aber Fahrradfahren ist einfach zu kalt und wenn es glatt ist, auch zu gefährlich. Und was man stattdessen im Winter machen kann, ist eine Winterwanderung. Im Winter gehen wir oft auch auf Weihnachtsmärkte oder auf den Weihnachtsmarkt. Ja, man kann natürlich auch Städte besuchen, aber ich finde, so Städtetrips im Sommer eigentlich viel schöner. Also ich bin im Sommer viel mehr unterwegs als im Winter. 

Ja, das stimmt. 

Im Winter machen wir vielleicht mehr Sachen drinnen. Vielleicht Spiele, Brettspiele, Kartenspiele. Ja, das sind eigentlich Sachen. Man geht vielleicht auch mal ins Restaurant. Man geht vielleicht ins Museum, also eher Sachen, die drinnen stattfinden. Aber das ist natürlich auf die Region bezogen, in der wir wohnen. Also Nordwestdeutschland, Köln ist natürlich kein besonders sonniges und warmes Gebiet. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen, die in Süditalien oder Südspanien wohnen, im Winter vielleicht auch ganz andere Freizeitaktivitäten haben oder auch vielmehr draußen machen können als wir jetzt.

Ja, ich kann mir vorstellen, dass es für Familien mit Kindern sehr relevant ist, dass die Kinder vor allen Dingen eine Aktivität mitmachen, die spannend ist und vielleicht auch eine Herausforderung darstellt. Zum Beispiel ein Ausflug in den Kletterpark oder in den Freizeitpark oder in ein Erlebnisbad. Oder einen Ausflug in einen Park mit einer großen Picknickdecke und einem Picknickkorb. Das stelle ich mir auch schön vor

Hauptsache, die Kinder sind abends müde und schlafen schnell ein. 

Ganz genau. Und mittlerweile gibt es ja Challenges, die man in einer Stadt, also so eine Art Outdoor-Rätsel-Tour, die man in einer Stadt veranstalten kann. Hast du das schon mal gemacht?

Ich habe so etwas Ähnliches mal gemacht. Also Challenge ist ja so eine Art Herausforderung oder Wettbewerb. Und ich kenne das, was du beschrieben hast unter dem Wort Geocaching. 

Ja.

Und das heißt, es ist so eine Art Schnitzeljagd. Also es gibt einen Gegenstand oder etwas, was man finden muss. Und um diese Sache zu finden, muss man ein Rätsel lösen. Und dieses Rätsel kann man nur lösen, wenn man an verschiedenen Punkten in der Stadt Hinweise dazu findet. Das habe ich noch nicht gemacht. Ich stelle mir das aber sehr interessant vor.

Das habe ich mit einer Freundin im Wald gemacht. Da hing in einem Baum dann dieses – wie nennt man das eigentlich – dieses Teil, was man da finden konnte?

Ich weiß es nicht, ich – das Zielteil oder das – den Schatz oder –

Ja, das war ein kleines Röhrchen und in diesem Röhrchen war dann ein Papierstück und darin waren dann diejenigen verewigt, die das Ziel gefunden hatten.

Also sie haben ihren Namen auf diesen Zettel geschrieben. 

Richtig, genau. 

Und das wo – der Zettel war in einem Röhrchen, damit der Zettel nicht nass wird. Dass man also, dass er dort liegen kann und man ihn immer wieder benutzen kann. 

Davon gehe ich aus. Und ich habe auch mal in Köln tatsächlich mit Freundinnen einen Junggesellinnenabschied gefeiert. Und da haben wir so einen, so eine Challenge auch gemacht. 

Aha. 

Und habt ihr das im Internet gefunden oder wurde euch das als Spiel zugeschickt? Oder wie lief das ab?

Das haben wir im Internet gefunden. Wir haben dann dort jemanden getroffen, haben ein iPad bekommen, und auf diesem iPad waren dann die unterschiedlichen Challenges und wir mussten durch die Stadt laufen und diesen Parcours sozusagen durchlaufen.

Oh interessant, das ist also eine Firma, die das anbietet, ja, diese Challenges?

Ja. 

Ah, toll! Wusste ich gar nicht. 

Ja, ist ganz – 

Muss ich mich auch mal darüber informieren. 

Ja, wir mussten manchmal auch witzige Aktivitäten machen. Flashmob – 

Zum Beispiel?

Einen Flashmob. Also wir mussten dann quasi eine Choreografie uns ausdenken. Und mitten im – ja – mitten in der Stadt, mussten wir diese Choreografie vorführen und auch noch aufnehmen.

Und ich wundere mich immer, warum es so viele komische Leute in Köln gibt. 

Ja. Jetzt weißt du warum. 

Alles organisiert. 

Das ist alles organisiert. 

Die ganzen Touristen. 

Richtig. 

Was ich aber bei der Freizeit auch wichtig finde, ist der Unterschied von der Art der Freizeit. Also für mich ist es ein Unterschied, ob ich abends nach Hause komme und noch ein bisschen Zeit habe oder ob ich einen ganzen Tag frei habe, zum Beispiel am Wochenende oder ob ich im Urlaub bin. Das heißt ich finde, man kann die Freizeit nicht unbedingt nur nach Jahreszeiten unterteilen, sondern auch danach, wie viel Zeit man zur Verfügung hat. Und wenn man jetzt zum Beispiel eine Stunde oder zwei Stunden abends zur Verfügung hat, macht man natürlich was ganz anderes, als wenn man jetzt theoretisch ein ganzes Wochenende zur Verfügung hat oder Urlaub hat.

Ich denke, das hängt auch damit zusammen, wo man wohnt. Wenn man jetzt sehr stadtnah oder sogar in der Stadt wohnt, hat man viel mehr Möglichkeiten, etwas auch am Abend in diesen zwei Stunden zu unternehmen. Wenn man recht außerhalb wohnt. Naja, dann kann man einen Spaziergang machen oder vielleicht kleinere Aktivitäten. Aber die Auswahl ist, finde ich, definitiv größer, wenn man in der Stadt wohnt. 

Es hängt aber auch davon ab, worauf man Lust hat. Also es gibt viele Leute, die in der Innenstadt wohnen, aber nach der Arbeit einfach keine Lust und auch keine Energie mehr haben, sich noch groß mit Freunden zu treffen oder noch ins Kino zu gehen oder noch was zu machen. Also ich glaube, die meisten gehen so am Wochenende, Freitag, Samstag, Sonntag auch weg, also abends wahrscheinlich Freitag, Samstag und Sonntag den ganzen Tag. Aber es ist richtig. Natürlich kann man sich auch abends mit Freunden treffen oder zum Sport verabreden. Das hängt natürlich immer davon ab, wann man Feierabend hat. Ob man noch Lust hat, ob man Energie hat.

Wie das Wetter ist.

Wie das Wetter ist, ob man sich um die Familie kümmern muss, möchte, kann. Ja. 

Genau. 

Ja. Und es gibt auch Hobbys, die mit dem Alltag zu tun haben. Zum Beispiel viele Leute empfinden Kochen nicht als Arbeit oder als Anstrengung, sondern als etwas Schönes, als Freizeitgestaltung. Wie ist das bei dir, Abri? Kochst du sehr gerne? Oder kochst du nur, damit du nicht verhungerst?

Ich koche tatsächlich sehr gerne. Das macht mir großen Spaß. Ich kann mich dabei auch entspannen. Meistens mache ich mir auch ein bisschen Musik dazu an und habe wirklich großen Spaß daran. 

Schön.

Und wie ist das bei dir?

Bei mir ist es mal so, mal so. Ich habe manchmal wirklich Spaß am Kochen und suche mir ein schönes Rezept raus, dass ich dann koche. Auch nicht unbedingt alleine, sondern mit anderen Leuten zusammen. Das macht großen Spaß. Und manchmal ist man so geschafft vom Tag und müde und hat eigentlich gar keine Lust, noch groß zu kochen. Aber muss dann natürlich etwas kochen, damit man etwas essen kann.

Ja, dann ist es so eine Art Pflicht für dich. 

Manchmal schon, ja.

Und das würdest du nicht zur Freizeitgestaltung zählen?

Nicht immer. Manchmal – nicht. Also es macht mir oft Spaß, wenn ich, wenn ich es aus freien Stücken mache. Aber wenn ich wirklich nur eigentlich müde bin und eigentlich nichts mehr machen möchte und dann das Gefühl habe, ich muss noch was kochen, dann finde ich das manchmal ein bisschen belastend. Aber man kann ja auch schnell kochen. Es gibt ja auch Gerichte, die man sehr schnell machen kann. Man muss ja nicht zwei oder drei Stunden kochen.

Ja, ich finde es auch etwas anderes, ob man tatsächlich nur für sich kocht oder, wenn man jemanden noch dabei hat, der vielleicht sogar mitmacht, oder Gäste, die man dann am Ende schön bewirtet. Das finde ich auch immer sehr schön.

Stimmt ja, also, mit Freunden zu kochen oder auch mit der Partnerin, dem Partner, macht es eigentlich immer viel Spaß.

Es gibt außerdem noch die Möglichkeit, seine Freizeit mit etwas Besonderem zu verbringen. Also man kann ja zum Beispiel so ein Erlebnis buchen, ja, dass man zum Beispiel in einen Freizeitpark geht oder dass man zum Beispiel ja etwas Besonderes macht, wie Paragliding oder Fallschirmspringen oder Go-Kart-Fahren oder irgendwie eine Attraktion, ja, das, was man normalerweise nicht jede Woche oder so macht. Du hast vom Skydiving erzählt oder?

Ganz genau, da war ich vor zwei Tagen – habe ich das gemacht. Ich fand es ganz cool. Das eigentliche Erlebnis dauerte zwar nur zwei Minuten, zweimal eine Minute, aber es war schon ein tolles Erlebnis, weil man da das Gefühl des freien Falls hatte.

Genau. Abri, du hast ja Indoor-Skydiving gemacht. Vielleicht kannst du mal genau beschreiben, wie diese Anlage aussieht.

Es ist eine Röhre aus Glas oder aus durchsichtigem Material. Wahrscheinlich ist es gar kein Glas, sondern etwas anderes. Und in dieser Röhre ist unten ein Schacht, aus dem ganz viel Luft kommt, also ein starker Luftdruck. Und wenn man sich dann da reinfallen lässt, wird man von diesem Luftdruck oben gehalten beziehungsweise sogar hochgeschossen. Und man bekommt das Gefühl eines freien Falls also wie wenn man jetzt Fallschirm springt und dann quasi fliegt.

Interessant und wie teuer war das, Abri?

Für zweimal eine Minute hat das 59 Euro gekostet, in der Anlage, in der ich war,

Würdest du sagen es war das Geld wert? Also würdest du es weiterempfehlen? Oder würdest du sagen: „Nein, das lohnt sich eigentlich nicht.“

Es war ein schönes Erlebnis und es reicht, wenn man es einmal gemacht hat. Ein zweites Mal würde ich es jetzt nicht nochmal machen.

Okay. 

Ja.

Und man kann, wir haben ja vorhin schon angesprochen, zum Beispiel ins Museum gehen oder andere kulturelle Aktivitäten machen. Gibt es kulturelle Aktivitäten, die du ab und zu machst?

Ich mag sehr gerne Schlösser.

Aha.

Und da gibt es ja in Deutschland schon viele Residenzen, die man besichtigen kann. In Würzburg zum Beispiel ist eine tolle Residenz, da möchte ich unbedingt wieder mal hin. Oder das Schloss Neuschwanstein, das du in der letzten Folge genannt hast. Es gibt auch viele Burgen und ehemalige Festungen, die man besichtigen kann. Die gibt es in kleineren Orten auch und das finde ich immer sehr schön.

Ja, das gefällt mir auch gut. Ich habe neulich ein Bild gesehen von der Moritzburg in der Nähe von Dresden. Da möchte ich auch sehr gerne mal hin. Das sieht sehr sehr schön aus dort.

Das klingt gut. Das Schöne dabei ist, dass man in diese Zeit versetzt wird. Also man geht dann entlang und stellt sich vor, wie es wohl vor vielen hundert Jahren war und wie die Menschen zu dieser Zeit dort gelebt haben. Und man bekommt für einen kleinen Augenblick das Gefühl der damaligen Zeit, finde ich. 

Dann gefallen wir bestimmt Mittelaltermärkte, auch gut. Ein Mittelaltermarkt ist im Prinzip wie ein Weihnachtsmarkt, aber alle Leute sind mittelalterlich angezogen. Das Mittelalter ist so zwischen tausend (1000) und fünfzehnhundert (1500) gewesen und die haben bestimmte Kleidung. Sie verkaufen bestimmte Handwerkskunst, bestimmte Handwerksgegenstände. Es gibt auch Essen, das so ist, wie man sich das im Mittelalter vorgestellt hat und wie man sich heute vorstellt, dass es im Mittelalter war. Und die Leute sprechen auch ein bisschen anderes Deutsch. Also sie versuchen, ihre Sprache auch ein bisschen zu verändern, so zu verändern, wie sie die Menschen vielleicht im Mittelalter gesprochen haben. Und das ist wirklich ein schönes Erlebnis. Das ist sehr interessant. Und natürlich die Kleidung ist wie im Mittelalter.

Das klingt sehr spannend, ich habe das einmal erlebt. Allerdings ist es schon sehr lange her, da war ich noch ziemlich jung, da hab ich das erlebt, aber zu der damaligen Zeit hat mich das noch nicht wirklich interessiert. Aber ich erinnere mich an die Kleidung und an die Sprache, wie du sie gerade erwähnt hast. Die Leute haben etwas anders gesprochen, und ich fand es damals eigentlich sehr merkwürdig.

Ich fand das sehr schön und das gibt es regelmäßig. Da gibt es einen ganzen Kalender für Mittelaltermärkte in ganz Deutschland. Können wir auch mal verlinken in den Shownotes.

Ja, du hast vorhin auch Hobbys erwähnt. Ein Hobby kann ja ein Instrument sein, das kann eine bestimmte Sportart sein, das kann vielleicht sogar eine Teamsportart sein. Und viele, die ein Hobby haben, haben eigentlich auch viel in ihrer Freizeit zu tun, kann man sagen.

Das stimmt. Es gibt manche Hobbys, die man regelmäßig macht. Und es gibt manche Hobbys, die zur Leidenschaft werden. Also wo man wirklich eine eine Passion entwickelt und sich eigentlich nur noch für dieses Hobby interessiert und immer besser werden möchte. Und ich hatte das eine Zeitlang beim beim Salsa- und Bachatatanzen, wo ich wirklich mehrmals in der Woche unterwegs war, auf Festivals war, mir verschiedene Kurse genommen habe, um besser zu werden. Und ich kenne andere Leute, die das mit Musik haben, die also ein Instrument spielen oder singen und das wirklich exzessiv machen und die ganze Zeit machen. Und ich glaube, es ist wirklich eine Bereicherung, wenn ein Hobby eine Leidenschaft wird.

Und im Idealfall, wenn ein Hobby zum Beruf wird.

Das wäre natürlich optimal, wenn man danach noch Lust hat. Es ist ja auch oft so, dass jemand sein Hobby zum Beruf macht. Und in dem Moment, wo es ein Beruf ist, dann ist es wieder Arbeit und macht nicht mehr so großen Spaß wie das Hobby.

Weil es sich wie eine Verpflichtung anfühlt.

Ja. Und was wir nicht vergessen dürfen, ist das Entspannen. Man kann sich ja in seiner Freizeit auch entspannen. Man muss ja nicht die ganze Zeit Action haben. Man kann sich auch mal ausruhen oder in die Sauna gehen oder meditieren.

Oder einfach auf den Balkon legen. 

Auf den Balkon legen, genau. Einfach in der Sonne liegen und einfach nichts machen.

Das ist auch manchmal sehr entspannt. Ich finde es auch toll, das habe ich mir jetzt angeeignet. Ich mag es nicht mehr, mir so viel vorzunehmen. Wenn ich weiß, dass ich am Samstag zwei Aktivitäten geplant habe und am Sonntag noch einmal eine, dann fühlt es sich für mich schon wieder an wie Stress. Deswegen mache ich gerne auch etwas spontan. Ich muss nicht immer alles planen. 

Der Freizeitstress.

Ja. 

So, liebe Hörerinnen und Hörer, das war der inhaltliche Teil zum Thema Freizeit. Und jetzt kommen wir zum sprachlichen Teil, indem wir euch ein paar Wörter erklären. Zuerst haben wir das Wort Freizeitgestaltung, die Freizeitgestaltung. Abri, kannst du uns bei diesem Wort helfen?

Ja gerne.

Das Wort besteht aus, die Freizeit und dem Verb gestalten und die Freizeit gestalten bedeutet, verschiedene Aktivitäten planen und durchführen oder die Freizeit mit verschiedenen Aktivitäten verbringen. Die Gestaltung ist auch das Design. Man kann zum Beispiel seine Wohnung gestalten oder ein Plakat gestalten oder auch eine Präsentation gestalten. Du hast bestimmt auch schon mal das Wort designen gehört. Das ist sozusagen neudeutsch. Man benutzt designen auch für gestalten.

Ja, man kann zum Beispiel seine Wohnung designen oder ein Plakat designen statt ein Plakat zu gestalten, genau. Und auf die Frage: „Was machst du in deiner Freizeit?“ , antworte ich oft mit einem Satz, der das Wörtchen gerne enthält. Zum Beispiel kann ich sagen: „Ich spiele gerne Tennis“, oder „Ich gehe gerne spazieren“ oder „Ich gehe gerne essen“. „Ich gehe gerne ins Restaurant“. Was viele Schülerinnen und Schüler sagen: „Ich mag essen gehen“, das benutzt man im Deutschen eigentlich nicht so oft. Wir sagen: „Ich gehe gerne essen, ich gehe gerne spazieren. Ich spiele gerne Tennis“. 

Oder: „Ich treffe mich gerne mit Freunden“. 

Genau. 

Und dann gibt es noch das kleine Wörtchen lieber. 

Die Steigerungsform.

In welchen Sätzen benutzt du denn lieber?

Lieber ist die Steigerungsform von gerne. Zum Beispiel: „Ich gehe zwar gerne spazieren, aber ich fahre lieber Fahrrad.“ Zweites Beispiel: „Ich fahre zwar gerne Fahrrad, aber noch lieber treffe ich mich mit Freunden.“

Und da gibt es ja noch den Superlativ, die höchste Steigerung von lieber. Hast Du da noch ein paar Beispiele, Robert?

Ja,

Am liebsten entspanne ich auf dem Sofa. Am liebsten verreise ich. Oder am liebsten gehe ich tanzen.

Das klingt doch schon toll. Das sind also die drei Formen: gerne lieber am liebsten. Ich spiele gerne Tennis, ich fahre lieber Fahrrad. Am liebsten entspanne ich mich auf dem Sofa.

So, jetzt würde mich interessieren, was unsere Zuhörerinnen und Zuhörer am liebsten machen,

Schreibt es sehr gerne in die Kommentare auf unserer Podcast-Seite. Wir verlinken das in den Shownotes.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und wünschen euch eine schöne Woche. Macht’s gut. Tschüs.

Bis dahin. Tschüs. 

Hast du alles richtig verstanden? Auf unserer Webseite kannst du das kontrollieren und die Fragen zu dieser Folge beantworten. Als Premium-Mitglied bekommst du auch ein Transkript und ein Arbeitsbuch, mit dem du Grammatik, Wortschatz und Aussprache üben kannst.

Du findest uns natürlich auch in den sozialen Netzwerken unter Deutsch Training. Bis bald.

Vokabeln

Deutsches Wort Englisches Wort 
die Freizeit the free time 
etwas unternehmen to take action/ do something
etwas erledigen to get something done 
der Spaziergang the walk 
zur Verfügung haben have something available 
einteilen classify
die Aufgabethe task
die Verpflichtung the obligation
spülen to rinse 
waschen to wash 
bügeln to iron
entspannen to relax
die Anspielung the allusion 
die Arbeitszeit the working time
die Schlafenszeit the bedtime 
draußen outside
erkundento explore 
wandernto hike 
schwierigdifficult 
der Ausflug the trip 
sich erinnern to remember 
das Erlebnis – die Erlebnisse the experience 
eingeschränkt sein be restricted 
alleine alone
aufzählenanumerate
unabhängigindipendent
glatt smooth
gefährlichdangerous
stattdesseninstead
besuchento visit 
unterwegs sein be on the way 
sich vorstellen introduce yourself
beschreibento describe
der Gegenstand the object
ein Rätsel lösen to solve a riddle 
der Hinweis the hint
der Schatz the treasure 
das Röhrchen the tube
benutzen To use 
davon ausgehen assume
der Junggesellenabschied (m) 
der Junggesellinnenabschied (f)
the stag party
ablaufen expire
sich etwas ausdenken think sth. up
sich wundernwonder
der Unterschied the difference 
stadtnahclose to the city 
außerhalboutside
die Auswahlthe selection
die Innenstadtthe city centre
sich verabredenmake an appointment
sich kümmern um take care of
die Anstrengung the effort 
die Pflicht the duty
die Stundethe hour
der Gast – die Gäste the guest
dauernlast
das Glas the glass
durchsichtigtransparent
der Schacht Tte shaft
die Luftthe air
der Luftdruckthe air pressure 
der Fallschirmthe parachute 
springento spring
das Schloss – die Schlösser The castle
besichtigento visit 
die Festungthe fortress
der Ort the place 
neulichthe other day 
der Augenblick the moment 
das Mittelalter the middle ages 
versuchen try
erwähnenmention
merkwürdigstrange
das Instrument the instrument 
ein Instrument spielen play an instrument 
singensing
die Bereicherung the enrichment
sich ausruhen rest
die Saunathe sauna 
meditieren meditate
in der Sonne liegen lie in the sun 
sich aneignen assimilate
sich etwas vornehmen intend to do something 
erklären explain
verbringen spend 

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